Der Kochhof
Bauerngarten vor dem Tor, Odelgrube und Misthaufen mitten im Hof
Der weiträumige Vierseithof mit Wohngebäude, Stadel, Stall und Wagenschupfen ist allseitig mit Toren und Bretterwänden geschlossen. Ein eigener Brunnen mit Windturbine auf hölzernem Turm versorgt Mensch und Tier mit Trinkwasser. Auf der Sauweide suhlen sich Mutterschweine mit ihren Ferkeln, Hühner scharren auf dem Misthaufen, im Hausgartl wachsen Rüben, Salat, Kräuter und Johannisbeeren.

Austragshaus aus Freiling bei Wurmannsquick – datiert (verdeckt) über der Schrottüre 1611, abgetragen 1988, eröffnet 1989
Hofanlage und Einrichtung entsprechen einem Zustand um 1930. Teile der Ausstattung mit Möbeln und bäuerlichem Gerät konnten vom alten Kochhof direkt übernommen werden. Stube, Küche und Kammern sind dicht mit Hausrat versorgt. Die vielen Betten in den Räumen des Obergeschosses zeigen, wie viele Menschen einmal gemeinsam auf diesem großen Bauernhof gelebt und gearbeitet haben. 1989 wurde der Kochhof im Museum fertiggestellt.
13,25 m ragt der Windbrunnen in die Höhe. 1985 wurde er errichtet. Die Mechanik des Windmotors fördert über hölzerne Rohre Wasser aus 10,4 m Tiefe.









